Hamburg auf dem Weg zur Internationalen Bauausstellung

Ressorts: Wirtschaft, Politik, IBA/IGS, Quartiere — Ingrun Wenge am Freitag, 31. März 2006 um 19:37 Uhr

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Ob das hier beschriebene Idealbild eines heterogenen, lebendigen Areals rund um den Spreehafen aber angesichts der geplanten Autobahn realistisch ist, sei dahingestellt. Neben solchen widersprüchlichen Plänen fehlte es bislang auch am Willen, die so genannten Leuchtturmprojekte entscheidend voranzubringen – angesichts des bis 2013 verbleibenden Zeitraums von sieben Jahren ist hier eine Verstärkung der Bemühungen angeraten. Die IBA und die IGS sind enorm wichtige Projekte, die von großer internationaler Ausstrahlungskraft sein können, wie Nordrhein-Westfalen mit der IBA Emscher Park gezeigt hat. Umso wichtiger ist es, dass jetzt Nägel mit Köpfen gemacht werden und man über die Formulierung von Leitzielen hinauskommt und endlich konkrete Schritte unternimmt. Für die Bauausstellung investiert Hamburg laut bisherigen Plänen 100 Millionen Euro; für die in enger Abstimmung mit der IBA stattfindenden Gartenschau sind 77 Millionen Euro eingeplant. Es bleibt also zu hoffen, dass diese bislang knapp bemessenen Investitionen noch in einem überzeugenden Gesamtkonzept aufgehen werden und nicht in unbedeutenden Teilprojekten langsam versickern. Nur so werden sich die nötigen Investoren finden lassen und nur so wird sich eine IBA realisieren lassen, die ihrem Anfangsbuchstaben gerecht wird.

Am 11. April werden in verschiedenen Podiumsdiskussionen diese und andere Fragen diskutiert. In jedem Falle viel versprechend erscheint zudem das Abendprogramm: Als Redner geladen sind Professor Saskia Sassen und Karl Ganser. Sassen zählt zu den renommiertesten Soziologen weltweit und forscht vornehmlich zu den Themen Stadtentwicklung und Migration, und Karl Ganser hat in den 90er Jahren mit der IBA Emscher Park in geradezu vorbildlicher Weise gezeigt, was eine Internationale Bauausstellung zu leisten vermag.

Wer am Forum IBA 2013 teilnehmen möchte, kann sich bis zum 5. April bei der Firma Konsalt GmbH anmelden:

konsalt
Gesellschaft für Stadt- und Regionalanalysen und Projektentwicklung mbH
Luruper Chaussee 125
22761 Hamburg
Telefon 040 - 35 75 27 0
Telefax 040 - 35 75 27 16
E-Mail: info@konsalt.de

Veranstaltungsort:

Schuppen 52 A
Australiastraße (Freihafen)
20457 Hamburg

Veranstaltungsbeginn ist 11:30 Uhr. Das Programm zur Veranstaltung erhalten Sie hier.

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