Mobil ohne Auto: Fahrradsternfahrt durch den Hamburger Hafen

Ressorts: Politik, Hafen — Ingrun Wenge am Donnerstag, 15. Juni 2006 um 07:09 Uhr

Am bundesweiten "autofreien Sonntag" am 18. Juni veranstalten mehrere Bürgerinitiativen aus Hamburg und Schleswig-Holstein wieder eine Fahrraddemonstration durch den Hafen. Ziel der Aktion ist die Förderung des Fahrradfahrens, des Zu-Fuß-Gehens und des Benutzens öffentlicher Verkehrsmittel.

Die Tour beginnt mit einer kurzen Auftaktkundgebung um 10:15 Uhr an der Kehrwiederspitze. Danach geht es weiter in Richtung Wilhelmburg, auf die Kattwykbrücke und über den Köhlbrand nach Waltershof, wo ein Treffen mit allen von Süden kommenden Fahrraddemonstranten stattfindet. Gemeinsam geht es über die Köhlbrandbrücke und die Elbbrücken zum Treffen aller Routen am Dammtorbahnhof und weiter zum Kulturfestival Altonale im Hamburger Westen. Unterwegs gibt es Informationen und Einschätzungen zur Verkehrspolitik in der Hafen-City, zum geplanten Sprung über die Elbe und dessen Beeinträchtigung durch Hafenquerspange, Hafenlogistik und Güterverkehr. Hier der offizielle Aufruf der Veranstalter.

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Fahrradsternfahrt am Sonntag, 18. Juni 2006
Treffpunkt um 10:15 Uhr an der Kehrwiederspitze

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Kommentare zu dieser Nachricht:

43

Kommentar von Karl-Ludwig Diehl

Dienstag, 20. Juni 2006 @ 12:26

Da ich kein Fahrrad hatte und mir die
Strecke auch zu lang war, fuhr ich nicht
mit. Wie aus einem Gespräch der Nachbe-
reitungsgruppe der Veranstaltung für den
Süden Hamburgs hervorging, gab es reichlich
Pannen, da die Masse der Radfahrer den
Ordnern Probleme bereitete.
Mein Vorschlag, zum Spreehafenfest auf
der Grossen Elbinsel eine ähnliche
Aktivität zu organisieren, fand Gehör.
Ich schlug vor, Hamburger Fahrradenthusiasten
auf dem Platz vor dem südlichen Ausgang
des Alten Elbtunnels zu sammeln, mit ihnen
über die Köhlbrandbrücke zu fahren und wieder
zurück, um danach mit allen Teilnehmern
zum Spreehafenfest auf der Grossen Elbinsel
zu radeln. Dort kann dann der Musik ge-
lauscht werden, auch Belehrungen, was
eigentlich angesagt ist, wären zu vermitteln:
"LKWfreiesWohnen auf der Grossen Elbinsel"
und:
"S'toppt die Havenquers'pange!"
Und das alles wegen das Automatische Güternverkehr.
Nu bin ich ja mol ges'pannt, was nu wirklich
passiert (Bin kein Hamburger: S'prachprobleme).
Karl-Ludwig Diehl

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