Eine Insel zum Mieten

Im Rahmen des Hamburger Architektursommers wurde auf dem Harburger Außenmühlenteich eine künstliche Insel in Form eines 125m³ großen Würfels installiert. Der Würfel ist nur per Ruderboot zu erreichen und kann den ganzen Sommer über tageweise angemietet werden.
Auf der Website des Hamburger Architektursommers heißt es zu dem Projekt:
Wie auf einer einsamen Insel oder in einer Klosterzelle bietet sich die Möglichkeit zur Ruhe, Entspannung, Meditation und Kreativitätsentfaltung. In idyllischer und gleichsam exponierter Lage wird eine Auseinandersetzung mit Ort, Zeit und Leben angeregt. [...] Die Installation spielt mit dem Mythos „Insel“. Der Alltag wird vergessen, man ist „unerreichbar“, man kümmert sich um das Wesentliche, man lässt Träume und Assoziationen zu, zum Beispiel die einer „Schatzinsel“, einer „Liebesinsel“. Vorstellungen von Freiheit und Abenteuer, aber auch Gedanken an Einsamkeit und Isolation kommen auf: „Gefängnisinseln“ oder „Toteninseln“ existieren nicht nur in der Literatur. In der Regel symbolisiert eine Insel jedoch etwas Positives. In vielen Kulturen bezeichnen sie einen Ort des höchsten Glücks. Auch in unserer Zeit sind wir auf der Suche nach den „Inseln der Seeligen“ oder nach „paradiesischen Eilanden“. [...]
Ort: Harburger Stadtpark, Außenmühlenteich
Veranstalter: kunstsalon sued
Eröffnung: Freitag, 30. Juni 2006, 18:00 Uhr
Termine: 01.07. bis 30.09. (nach Absprache)
Teilnahme: Kostenbeitrag nach Vereinbarung
www.k-sued.de/
Berichtigung des Veranstalters:
Das Projekt kann leider dieses Jahr nicht realisiert werden, da nicht genügend Sponsoren bereit waren, uns die notwendige finanzielle Unterstützung zu gewähren.
Wegen großen Zuspruchs und regem Interesses der Öffentlichkeit und der Medien streben wir eine Realisierung im nächsten Jahr an.
(siehe auch Kommentar #47)

