Pegelstand 5.10.: “Hafenstadt & Wasserstadt”
Am Do, den 5. Oktober, 19 Uhr Bürgerhaus Wilhelmsburg
Wie lösen andere Metropolen den Wandel ihrer Wasserfronten?
Referent und Gesprächspartner: Dirk Schubert
Am 5. Oktober berichtet Dr. Dirk Schubert von der TU Harburg über Erfahrungen aus Oslo, Kopenhagen, Antwerpen, Rotterdam, London, Toronto, Boston, Seattle und New York
Unsere Große Insel im Fluss ist Hafen und Stadt zugleich. Nirgends in Hamburg ist das Nebeneinander von Wohnen und Arbeiten so nahe. Güterumschlag, Container, Werften und Hafenbetriebe auf der einen – Wohnen, Parks, Gemüsebau und Naturschutz auf der anderen Seite.Viele, die hier wohnen, arbeiten dort und schätzen diese Nähe. Aber wenn am Veringkanal ein Tank explodiert (zuletzt 29.7.2001), kann es auch brandgefährlich sein. Und Containergebirge neben dem Schrebergarten erhöhen nicht das Lebensgefühl. Leider verheißen die bisherigen Pläne zum „Sprung über die Elbe“ nicht weniger, sondern mehr davon.
Andererseits gibt es so wunderbare Ideen, wie Wilhelmsburg am Reiherstieg, im Spreehafen, aber auch an der Süderelbe an seine Ufer wächst und seine inneren Wasserläufe entwickelt. Eine „Wasserstadt“ im Herzen Hamburgs. Hafenstadt und Wasserstadt ? Ein Konflikt. Aber auch eine Chance! Vielleicht das zentrale Thema für eine IBA, die ihrem innovativen und internationalen Anspruch gerecht werden will. Wie gehen andere Metropolen am Wasser mit diesem Thema um?
Kaum einer, der es besser beantworten könnte als Dr. Dirk Schubert von der TU-Harburg. Sein Thema seit Jahren: vergleichende Stadtforschung zum Wandel der Hafenstädte dieser Welt.
Mehr zur Reihe Pegelstand: www.insel-im-fluss.de

