“Elbschwimmer”: Autorenlesung auf dem Veringkanal

Die Hamburger Journalistin Hella Kemper hat ein Buch über die Badekultur an der Elbe geschrieben. Am 22. November liest die Autorin an Bord der Schute aus „Elbschwimmer – Die Rückkehr einer Badekultur“. Im Anschluss an die Lesung folgt ein kurzer Fernsehbeitrag und eine Diskussion über das Baden in der Elbe.
In ihrem Buch „Elbschwimmer“ beschreibt Hella Kemper die Kulturgeschichte des Elbbadens seit den Anfängen im 19. Jahrhundert, als es in Hamburg neunzehn Strandbäder gab und das Schwimmen in der Elbe noch zur Alltagskultur gehörte. Nachdem die Elbe im 20. Jahrhundert als Lebens- und Kulturraum lange Zeit vernachlässigt wurde, ist inzwischen ein Wandel im öffentlichen Bewusstsein zu beobachten: Angesichts aktueller städtebaulicher Planungen wird die Elbe wieder zunehmend ins Bewusstsein der Hamburger gerückt, und auch die Qualität des Elbwassers ist seit den 1990er Jahren erheblich gestiegen. Dass sich die Hamburger wieder mehr ihrem Fluss zuwenden, wünscht sich auch die Autorin. Das Elbschwimmen ist dabei nur eine Art, die Elbe intensiv wahrzunehmen.
Im Anschluss an die Lesung zeigen die Filmemacherin Skrollan Alwert und der Umweltbiologe Jörg v. Prondzinski einen kurzen Filmbeitrag über das Elbbaden heute. Außerdem wird es die Möglichkeit zur Diskussion über Gefahren und Nutzen des Elbbadens geben. Und es soll die Frage geklärt werden, wie es um die Badequalität des Veringkanals steht.
Die Buchhandlung Lüdemann und die Galerie für Landschaftskunst laden herzlich zur Lesung ein: am Mittwoch, 22. November um 19 Uhr an Bord der Schute auf dem Veringkanal. Der Zugang zur Schute erfolgt über den Hof der Honigfabrik, Industriestraße 125-131. Karten für die Lesung erhalten Sie zum Preis von 4,- Euro an der Abendkasse oder in der Buchhandlung Lüdemann, Fährstraße 26, Telefon 040-7531353.

