Hafen Hamburg: Überstunden-Boykott vorerst abgewendet
In der Auseinandersetzung um den Teilverkauf der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) ist am Freitag eine überraschende Wendung eingetreten: Wirtschaftssenator Gunnar Uldall (CDU) hatte sich mit den Betriebsräten der HHLA zu einem Gespräch getroffen, in dessen Verlauf die HHLA-Vertreter zusicherten, dass sie die Arbeitsabläufe im Hamburger Hafen in der kommenden Woche nicht beeinträchtigen würden.
Mit einem Überstunden-Boykott hätten die HHLA-Mitarbeiter den Betrieb im Hamburger Hafen in Teilen lahmlegen können. Der Senat will die Aussagen der Betriebsräte als Basis für seine Beratungen am kommenden Dienstag nehmen. Zunächst ist ein Streik also abgewendet; der Ausgang des Konflikts bleibt jedoch bis auf weiteres offen, ist doch die große Mehrheit der Belegschaft weiterhin gegen eine Privatiesierung der HHLA. Einen Rückblick über die Entwicklung des Konflikts zwischen HHLA-Mitarbeitern und Senat gibt es hier: www.maritime-trade-press.com/de/news/news.php?...

