Pegelstand: Pro und Contra Kohlekraftwerk Moorburg

Ressorts: Wirtschaft, Politik, Quartiere — Ingrun Wenge am Montag, 04. Juni 2007 um 09:15 Uhr

Laut Vattenfall und Senat soll das geplante Kraftwerk Moorburg Hamburgs Energieversorgung langfristig sichern, den Anteil an Fernwärme steigern und die Klimabilanz verbessern, weil das Kraftwerk in Wedel abgeschaltet werden kann und das geplante Müll-Kraftwerk der Norddeutschen Affinerie überflüssig wird. Beim Pegelstand des Vereins Zukunft Elbinsel Wilhelmsburg am 7. Juni soll das Pro und Contra eines solchen Kraftwerks diskutiert werden.

Im Folgenden die Pressemitteilung des Vereins Zukunft Elbinsel Wilhelmsburg:

Klimaschützer bemängeln den geringen Wirkungsgrad von Kohlekraftwerken und ihre negative Energiebilanz und sprechen von einem Bankrott der Hamburger Klimaschutzpolitik: Moorburg stößt doppelt so viel CO2 aus wie der gesamte Verkehr in der Hansestadt. Sie empfehlen alternativ moderne Blockheizkraftwerke oder hocheffiziente Gaskraftwerke mit einer möglichen Energieausbeute von 80-90 Prozent. Mit den vorherrschenden Westwinden werden die Bewohner der Elbinsel die Hauptlast tragen: Neben dem CO2 auch direkt gesundheitsschädliche Stickoxide, Feinstäube etc. Das Genehmigungsverfahren läuft auf Hochtouren. Die Unterlagen können bis 28. Juni eingesehen werden und Einwendungen bis 12.7. eingereicht werden. Dazu wollen wir uns beim Pegelstand am 7. Juni zeitnah informieren und das Pro und Contra mit den eingeladenen Experten erörtern.

Die Veranstaltung ist wie immer öffentlich und beginnt am Donnerstag, 7. Juni 2007 um 19:00 Uhr im Bürgerhaus Wilhelmsburg (Mengestraße 20). Mehr zur Veranstaltungsreihe Pegelstand finden Sie im Netz unter www.insel-im-fluss.de/Pegelstand/pegelstand.ht...

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