Bezirksversammlung Hamburg-Mitte: “Beirat Wilhelmsburg muss bleiben”

Ressorts: Politik, Quartiere — Klaus Lübke am Dienstag, 19. Juni 2007 um 20:59 Uhr

Nach dem Willen des CDU-geführten Ortsausschusses Wilhelmsburg kann der Beirat für Stadtentwicklung Wilhelmsburg, ein Gremium in dem sich 36 Bürger für ihren Stadtteil engagieren, zum Jahresende auslaufen. Ganz anders sieht dies die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte: Sie beschloss mit den Stimmen der SPD - GAL Koalition und gegen die Stimmen der CDU auf der Sitzung vom 19. Juni einen Antrag, in dem der Bezirksamtsleiter Markus Schreiber aufgefordert wird, seinen Einfluss für einen Fortbestand des Beirates geltend zu machen.

Dr. Gunter M. Böttcher erklärte für die CDU mit Hinweis auf die Sanierungsbeiräte und das IBA/IGS Beteiligungsgremium, in dem der Abgeordnete aus St. Georg selber Mitglied ist, den Beirat für Stadtteilentwicklung für entbehrlich.
Die Mehrheit der Versammlung war allerdings der Meinung, dass die Bürger aus Wilhelmsburg, die schon bei der Bezirksreform nicht gefragt worden sind, möglichst breit an politischen Themen beteiligt werden sollten und der Beirat, der schon mehr als zehn Jahre erfolgreich tätig ist, fortgesetzt werden sollte. Damit wolle man den Wilhelmsburgern ein positives Signal für die Zukunft geben.
Der Bezirksamtsleiter Markus Schreiber meldete sich während der Debatte zu Wort und lobte ausdrücklich den hohen Grad der Engagements der Wilhelmsburger, der vorbildlich sei. Er berichtete der Versammlung von Vorgesprächen mit der zuständigen Behörde. Es darf berichtet werden, dass in dieser Angelegenheit das letzte Wort noch nicht gesprochen wurde.
Klaus Lübke
Klaus Lübke, Mitglied der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte

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