Der Hamburger Hafen im Nationalsozialismus
Noch bis 17. Februar: Ausstellung im Hamburger Rathaus
Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 begann in Hamburg eine Ausrichtung der Hafenwirtschaft auf den Krieg. Diese wurde zunächst noch getarnt mit Propaganda von sicheren Arbeitsplätzen und gutem Einkommen. Es folgten pompös inszenierte Stapelläufe von Schlachtschiffen wie der "Bismarck", und nur wenige Jahre später der Einsatz Tausender Kriegsgefangener und Zwangsarbeiter in den Docks.
Die sehenswerte Ausstellung "Der Hamburger Hafen im Nationalsozialismus", die noch bis zum 17. Februar im Rathaus zu sehen ist, gibt einen Einblick in die wirtschaftliche Entwicklung des Hamburger Hafens in der Zeit des Nationalsozialismus und dokumentiert anschaulich die Themen Zwangsarbeit, Widerstand und Verfolgung. Kuratiert wird die Ausstellung von der KZ-Gedenkstätte Neuengamme. Der Eintritt ist frei.
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Der Hamburger Hafen im Nationalsozialismus
Bis 17. Februar 2008, Mo–Fr 9–18, Sa, So 10–13 Uhr.
Hamburger Rathaus, Rathausdiele.

