SPD und GAL fordern eine Verkehrskonferenz für die Elbinseln
Die Koalition aus SPD und GAL fordern eine Verkehrskonferenz für die Elbinseln. Ein entsprechender Antrag wurde jetzt in den Regionalausschuss eingebracht. Sie schließen sich damit den in die gleiche Richtung erhobenen Forderungen des IBA/igs Beteiligungsgremiums und anderer Akteure an.
Wilhelmsburg, die Veddel und der Kleine Grasbrook liegen zwischen Deutschlands größten Hafen und den westlichsten Querungen der Elbe in einem Kreuzungsbereich zahlreicher Verkehrsströme. Neben der Umfuhr und den notwendigen Hinterlandanbindungen des Hafens treffen hier Fern- und Pendelverkehr, Personen- und Frachttransport, Straßen- und Schienenverkehr aufeinander.
Seit vielen Jahren wird über die Verbesserung der Verkehrssituation diskutiert. Dabei meldet sich berechtigterweise auch die Wohnbevölkerung immer wieder zu Wort, dessen Interessen in einem angemessenen Ausgleich zu berücksichtigen sind.
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Heutzutage ist der Nordteil der Veddel ein recht unwirtlicher Ort. Ein Zollamt nimmt den größten Teil des Geländes ein. Das war nicht immer so. Bis zum Jahr 1943 sah es hier aus wie in Ottensen. Gründerzeithäuser bestimmten das Bild. In diesem Stadtteil nahe am Hafen gab es zahlreiche Lokale und Tanzsäle, angeblich sogar mehr als auf St. Pauli.


