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	<title>Elbinsel.net – Netzzeitung für die Hamburger Hafenquartiere</title>
	<link>http://www.elbinsel.net/news</link>
	<description>Nachrichten aus Hamburgs Mitte</description>
	<pubDate>Thu, 23 Apr 2009 10:06:02 +0000</pubDate>
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	<language>en</language>

		<item>
		<title>FREILUFTKINO-SAISON BEGINNT!</title>
		<link>http://www.elbinsel.net/news/2009/04/23/freiluftkino-saison-beginnt/</link>
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		<pubDate>Thu, 23 Apr 2009 09:44:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sven Timmermann</dc:creator>
		
	<category>Vermischtes</category>
	<category>Kultur</category>
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		<description><![CDATA[<br />
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p> <strong>Endlich gehts wieder los: Mobiles Kino an verschiedenen Orten in Hamburg-Wilhelmsburg. Indoor- und Outdoorkino.</strong></p>
	<p>Die Idee ist, die Filme  an Orten zu zeigen, die Inhaltlich oder direkt, als Drehort in Bezug zum jeweiligen Film stehen.<br />
Wegen seiner besonderen Lage und Atmosphäre ist Wilhelmsburg als Drehort für Kino- und Fernsehproduktionen seit Anfang der 90er entdeckt worden. Interessant machten den Drehort mehrere Gründe: Für Hamburger Filmproduktionen ist er eine eher kostengünstige Lokation in Hamburgs Nähe gewesen. Vor allem aber wurde Wilhelmsburg als ein Drehort für skurrile und pitoreske Bilder gerne benutzt.<br />
Schon in einem Filmdrama „Die Sünderin“ von 1951, wurde der Stadtteil in einer Szene als dunkle und unheimliche Welt, im Gegensatz zur Innenstadt Hamburgs dargestellt. Auch viele Sonntag-Abend Krimis, die heutzutage in kriminellen Milieu oder in einer sozialen Unterschicht spielen, wurden u. a. in HH-Wilhelmsburg gedreht.<br />
Aufgrund seiner besonderen (Insel-) Lage bietet der Stadtteil diese „schrägen“ Drehorte: Hafenanlagen, Kanäle mit verrosteten Schiffen, ungepflegte Häuserzeilen, Hochhaussiedlungen etc. Vor alle dem lassen sich viele Widersprüche finden, die zum Teil charmant aber auch ungemütlich und trist daher kommen können.</p>
	<p>Gezeigt werden soll in dieser Filmreihe die Sicht auf den Stadtteil von Bewohnern sowie Außenstehenden. Wie wurde und wird Wilhelmsburg gesehen? Altes und neues Image werden gegeneinander gestellt, und das was sich die StadtplanerInnen oder BewohnerInnen wünschen. Damit verbunden die Stichworte: Integration / Zuwanderung /„Ausländerproblem“, Stadtentwicklung / Gentrification, Industriestandort / Wohnraum / sozialer Brennpunkt und neue Chancen.</p>
	<p>Diskussion zu diesen Themen und Filmen werden angeboten. Bei den Veranstaltungen werden die Filmemacher zum Teil anwesend sein! </p>
	<p><strong>Datum, Filme, Credits, Orte </strong></p>
	<p><strong>2. Mai 2009   <em>Nordseee ist Mordsee </em></strong>Deutschland 1976, 82 Min., Regie, Drehbuch: Hark Bohm, Kamera: Wolfgang Treu , Veranstaltung am Reiherstieg Hauptdeich, OpenAir</p>
	<p><strong>3. Mai 2009   <em>Rollo Aller!</em></strong><em></em>, 1+2+4, Low-Budged-Trash, Veranstaltung am Reiherstieg Hauptdeich, OpenAir</p>
	<p><strong>8. Mai 2009   <em>Djangos Erben</em></strong><em></em>, Fernsehdoku über das Cafe Royal Salonorchester, 89 Min., D, Regie: Nadja Frenz, Suzan Sekerci, Veranstaltung auf dem Hof des FC Porto</p>
	<p><strong>9. Mai 2009   <em>Hamburger Hafen, Südseitstimmung - Menschen am Reiherstieg,  Fernsehdokumentation</em></strong><em></em> Regie: Ulrich Patzwahl, 45 min, D 2000. + Kurzfilm der KFA,  Veranstaltung auf dem Hof des FC Porto</p>
	<p><strong>15. Mai 2009   <em>Wilhelmsburger Freitag</em></strong><em></em>, Sozialdrama, D 1964, Regie und Drehbuch: Egon Monk, Darsteller: Ingeborg Hartmann, Renate Ahlers Edgar Bessen, Jan Ahlers, Veranstaltung auf dem Hof von Atelier W.Schaarmann, OpenAir</p>
	<p><strong>16. Mai 2009   <em>Die Mutter des Killers</em></strong><em> </em>Krimi-Komödie, D 1997, 79 Min., S/W, Regie: Volker Einrauch, Darsteller: D.  Landuris, B. Janner, P. Lohmeyer, A. Sawatzki, Veranstaltung auf dem Hof von Atelier W.Schaarmann, OpenAir</p>
	<p><strong>22. Mai 2009   <em>Aprilkinder</em></strong><em>, </em>Spielfilm D 1998, Regie: Yüksel Yavuz, 84 Min., Spielfilm,  Veranstaltung BI Rudolfstraße, Indoor Kino</p>
	<p><strong>23. Mai 2009  Doppelprogramm: </strong></p>
	<p><strong>Leben ist Wandel </strong><em>Dokumentation von Thomas Wagensommer, D, 2000, 43 min Indoor Kino</p>
	<p><strong>Pimp my City </strong></em>Dokumentation/Diplomarbeit im Studiengang Stadtplanung, Regie: Samy David Schneider, D 2007, Veranstaltung in der BI Rudolfstraße, Indoor Kino</p>
	<p>Mehr Infos<strong>: <a href="http://WWW.INSEL-LICHTSPIELE.DE" title="http://WWW.INSEL-LICHTSPIELE.DE" target="_blank">WWW.INSEL-LICHTSPIELE.DE</a></strong>
</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Jetzt für den Stadtteilbeirat Veddel bewerben!</title>
		<link>http://www.elbinsel.net/news/2009/02/24/jetzt-fur-den-stadtteilbeirat-veddel-bewerben/</link>
		<comments>http://www.elbinsel.net/news/2009/02/24/jetzt-fur-den-stadtteilbeirat-veddel-bewerben/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 24 Feb 2009 13:46:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Lübke</dc:creator>
		
	<category>Soziales</category>
	<category>Politik</category>
	<category>Quartiere</category>
		<guid>http://www.elbinsel.net/news/2009/02/24/jetzt-fur-den-stadtteilbeirat-veddel-bewerben/</guid>
		<description><![CDATA[<br />
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p> <img src='http://www.elbinsel.net/news/bilder/Schule_Slomanstieg_elbinsel_net.jpg' alt='Schule Slomanstieg' /><strong>Mitreden und Mitbestimmen - bewerben Sie sich jetzt für den Stadtteilbeirat Veddel !</p>
	<p>Siz de katilin - Siz de söz sahibi olun ! Veddel Stadtteilbeirat icin basvurularinizi gönderin !</p>
	<p>Bashkebisedime dhe bashkevendime - kanditohuni edhe Ju tash per Keshilltar te Lagjes<br />
se Veddelit !</strong></p>
	<p>So ist der offizielle Aufruf des Bezirksamtes Hamburg-Mitte überschrieben, der zur Bewerbung und Mitarbeit im Stadtteilbeirat aufruft. Angesprochen sind alle Veddeler, die ungeachtet der Staatsangehörigkeit im Beirat mitarbeiten können.</p>
	<p>In der neuen Zusammensetzung des Beirates werden den Bürgern der Veddel mehr Sitze, und damit auch mehr Möglichkeit sich einzubringen angeboten. Die verstärkte Einbindung der vor Ort lebenden Menschen ist das wesentliche Ziel der Neueinrichtung.</p>
	<p>Der Text des Schreibens:</p>
	<p><a id="more-600"></a></p>
	<blockquote><p>Sehr geehrte Veddelerinnen und Veddeler,</p>
	<p>die Mitglieder des bisherigen Beteiligungsgremiums „Stadtteilbeirat Veddel“ und das Bezirksamt Hamburg-Mitte/ Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung rufen Sie hiermit herzlich auf, sich als Mitglied für den zukünftigen Stadtteilbeirat Veddel zu bewerben.</p>
	<p><strong>Der neue Stadtteilbeirat braucht Sie! </strong></p>
	<p>Gesucht werden 16 Mitglieder und ebenso viele Stellvertreter, die sich für die Veddel engagieren und für die weitere Entwicklung einsetzen wollen.</p>
	<p>In dem von den Gremien der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte jüngst beschlossenen Stadtteilbeirat werden Bewohner mit Vertretern von Institutionen, lokalen Wohnungsgesellschaften, Parteien, Vereinen und Veddeler Gewerbetreibenden zukünftig gemeinsam die Interessen der Veddel vertreten.</p>
	<p>Es geht konkret darum, aktuelle Projekte auf der Veddel wie die Gestaltung des Wilhelmsburger Platzes und die Aktivierung und Umgestaltung des aufzugebenden Zollamtes und des Müggenburger Zollhafens zu begleiten, aktuelle Probleme zu beraten und Empfehlungen für die politischen Gremien zu erarbeiten.</p>
	<p>Darüber hinaus stehen auch Gelder des Stadtteil-Verfügungsfonds zur Verfügung, über die Sie in Eigenverantwortung bestimmen werden. Alle zwei bis drei Monate finden am frühen Abend öffentliche Sitzungen statt, an denen Sie als stimmberechtigtes Mitglieder und/oder Vertreter regelmäßig teilnehmen werden.</p>
	<p>Folgender Termin ist dafür für Sie von Bedeutung:</p>
	<p><strong>Dienstag</strong>, den <strong>24. März 2009, 18.30 Uhr</strong>: <strong>Gründungssitzung des neuen Stadtteilbeirates</strong><br />
Schul- und Stadtteilkantine „Slomans“, Wilhelmsburger Str.- Eingang Schulhof.</p>
	<p>Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann richten Sie bitte bis Freitag, den <strong>20. März 2009</strong> Ihre Bewerbung an das Bezirksamt Hamburg-Mitte, Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung, Klosterwall 8, 20095 Hamburg oder geben Sie die Bewerbung im Stadtteilladen von „Veddel aktiv“, Immanuelstieg 5 ab. Für Rückfragen steht Ihnen auch Herr Reiske (Tel.: 040/42854-3392) gern zur Verfügung.</p>
	<p>Mit freundlichen Grüßen</p>
	<p>Michael Mathe<br />
Bezirksamt Hamburg-Mitte, Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung</p></blockquote>
	<p>Zum herunterladen: <strong><a href="http://www.veddel.net/wordpress/wp-content/uploads/2009/02/aufruf-bewerbung-stadtteilbeirat-veddel1.pdf">Aufruf und Bewerbung für den Stadtteilbeirat Veddel als pdf</a></strong></p>
	<p>Dieser Artikel wurde zuerst im <a href='http://www.veddel.net/wordpress/2009/02/24/jetzt-fuer-den-stadtteil-veddel-bewerben/trackback/'>Klaus Lübke Blog</a> veröffentlicht.
</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Stadtteilbeirat Veddel gegen mehr Verkehr</title>
		<link>http://www.elbinsel.net/news/2009/02/04/stadtteilbeirat-veddel-gegen-mehr-verkehr/</link>
		<comments>http://www.elbinsel.net/news/2009/02/04/stadtteilbeirat-veddel-gegen-mehr-verkehr/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 04 Feb 2009 10:35:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Lübke</dc:creator>
		
	<category>Wirtschaft</category>
	<category>Politik</category>
	<category>Quartiere</category>
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		<description><![CDATA[<br />
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p> <img src='http://www.elbinsel.net/news/bilder/Veddel_Nord_Elbinsel_net.jpg' alt='Die Veddel will hier kein Verkehr' /><br />
<strong>Der Stadtteilbeirat der Veddel hat sich gestern erstmals in die Diskussion um die zukünftigen Verkehrsführungen und die Aufhebung des Freihafens eingeschaltet. In einer gutbesuchten Sitzung erteilte er Plänen zusätzlichen Verkehr über den Norteil der Veddel zu leiten eine klare Absage, und fordert ein Mitspracherecht ein. Der einstimmig gefasste Beschluß im Wortlaut:</strong></p>
	<blockquote><p>Das Wohngebiet Veddel befindet sich in Insellage, eingezwängt zwischen zwei Autobahnen im Osten und im Westen, sowie dem Zollgelände im Norden. Die Nahversorgung leidet unter dieser Insellage. Lärmschutz ist auf der Veddel nach wie vor von großer Bedeutung.</p>
	<p>Mit der absehbaren Verkleinerung des Freihafens wird der Zoll im Norden der Veddel, zwischen dem Passierzettel und der Norderelbe, verschwinden. Dieses Gebiet steht vor großen Veränderungen. Diese sollten von den Veddelerinnen und Veddelern gestaltet werden!</p>
	<p><a id="more-599"></a></p>
	<p>Der Wegfall des Zolls beinhaltet aber auch vielfältige Gefahren für die Veddel. Wenn nicht zuvor entsprechende Maßnahmen ergriffen werden, rollt künftig möglicherweise auch nachts der Verkehr durch die Tunnelstraße unmittelbar an den von der SAGA verwalteten Häusern im Passierzettel vorbei. Die Bewohnbarkeit nicht nur dieser Häuser wäre akut gefährdet. Mit dem Hafenring, der den LKW-Verkehr über den Veddeler Marktplatz führen könnte, käme die Veddel „unter die Räder“. Eine dritte Autobahn über die Veddel darf nicht kommen!</p>
	<p>Der Stadtteilbeirat Veddel beschließt daher:</p>
	<ol>
	<li> Es gilt, den Norden der Veddel gemeinsam zu entdecken. Dies soll durch unterschiedliche Veranstaltungen erfolgen, mit dem Ziel, die Entwicklungspotenziale für die Veddel zu nutzen.</li>
	<li> Das Gebiet zwischen Passierzettel und Norderelbe eignet sich durch seine unmittelbare Nähe zu großen Wohnblöcken nicht für die Aufnahme großer Verkehrsströme mit hohem LKW-Anteil.</li>
	<li> Die zuständigen Stellen werden ersucht, ein Verkehrskonzept zu erarbeiten und im Stadtteilbeirat Veddel vorzustellen, das keine Querverbindung zwi-schen Am Saalehafen und der A 255 vorsieht.</li>
	<li> Mit Wegfall der zollbedingten Nachtsperre muss als Sofortmaßnahme die südliche Unterführung der Tunnelstraße gesperrt werden und der Verkehr nach Aufhebung der Einbahnstraßenregelung zweispurig durch die nördliche Unterführung über die Prielstraße geführt werden.</li>
</ol></blockquote>
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	</item>
		<item>
		<title>SPD und GAL fordern eine Verkehrskonferenz für die Elbinseln</title>
		<link>http://www.elbinsel.net/news/2009/02/02/spd-und-gal-fordern-eine-verkehrskonferenz-fur-die-elbinseln/</link>
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		<pubDate>Mon, 02 Feb 2009 15:46:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Lübke</dc:creator>
		
	<category>Politik</category>
	<category>Hafen</category>
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		<description><![CDATA[<br />
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p> <strong>Die Koalition aus <a href='http://www.veddel.net/wordpress/2009/02/02/spd-und-gal-fordern-eine-verkehrskonferenz-fuer-die-elbinseln/trackback'>SPD</a> und GAL fordern eine Verkehrskonferenz für die Elbinseln. Ein entsprechender Antrag wurde jetzt in den Regionalausschuss eingebracht. Sie schließen sich damit den in die gleiche Richtung erhobenen Forderungen des IBA/igs Beteiligungsgremiums und anderer Akteure an.</strong></p>
	<p>Wilhelmsburg, die Veddel und der Kleine Grasbrook liegen zwischen Deutschlands größten Hafen und den westlichsten Querungen der Elbe in einem Kreuzungsbereich zahlreicher Verkehrsströme. Neben der Umfuhr und den notwendigen Hinterlandanbindungen des Hafens treffen hier Fern- und Pendelverkehr, Personen- und Frachttransport, Straßen- und Schienenverkehr aufeinander.</p>
	<p>Seit vielen Jahren wird über die Verbesserung der Verkehrssituation diskutiert. Dabei meldet sich berechtigterweise auch die Wohnbevölkerung immer wieder zu Wort, dessen Interessen in einem angemessenen Ausgleich zu berücksichtigen sind.<br />
<a id="more-598"></a></p>
	<p>Zurzeit stehen wichtige Veränderungen, wie die Verkleinerung des Freihafens an. Gleichzeitig werden große Verkehrsprojekte, wie die Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstraße diskutiert.</p>
	<p>Was wir jetzt brauchen sind keine Teillösungen. Was wir jetzt brauchen ist ein großer Wurf, ein Plan der die notwendige Verkehrsinfrastruktur beschreibt, und die Bewohner vor den negativen Folgen des Verkehrs so weitgehend wie möglich verschont.</p>
	<p>Eine Verkehrskonferenz Elbinseln wurde bereits von verschiedenen Seiten, zuletzt vom Beteiligungsgremium der IBA/igs gefordert. Eine solche Konferenz müsste unter der Hinzuziehung wissenschaftlichen, ja internationalen Sachverstandes mit allen Betroffenen, der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, der Hamburg Port Authority, den Bezirksversammlungen, soweit sie betroffen sind, der Hafen- und Logistikwirtschaft einschließlich der Bahn, den betroffenen Industriebetrieben und nicht zuletzt den Bewohnern in einem kooperativen Beteiligungsverfahren durchgeführt werden. Sie müsste eine grundlegende Diskussion ermöglichen, und daher über mehrere Tage angelegt sein.
</p>
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	</item>
		<item>
		<title>HPA will den alten Ballsaal auf der Veddel sofort abreißen</title>
		<link>http://www.elbinsel.net/news/2008/10/27/hpa-will-den-alten-ballsaal-auf-der-veddel-sofort-abreisen/</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Oct 2008 09:19:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Lübke</dc:creator>
		
	<category>Kultur</category>
	<category>Hafen</category>
	<category>IBA/IGS</category>
	<category>Quartiere</category>
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		<description><![CDATA[<br />
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p> <img src='http://www.elbinsel.net/news/bilder/ballsaal_elbinsel_net.jpg' alt='Besichtigung des alten Ballsaals' /><strong>Heutzutage ist der Nordteil der Veddel ein recht unwirtlicher Ort. Ein Zollamt nimmt den größten Teil des Geländes ein. Das war nicht immer so. Bis zum Jahr 1943 sah es hier aus wie in Ottensen. Gründerzeithäuser bestimmten das Bild. In diesem Stadtteil nahe am Hafen gab es zahlreiche Lokale und Tanzsäle, angeblich sogar mehr als auf St. Pauli.</p>
	<p>Heute ist von der alten Pracht nur noch eine Spur übrig geblieben: Der Alte Ballsaal, der gerade von der IBA und einer Gruppe um Mathias Lintl aus seinem Dornröschenschlaf geweckt worden ist, und dabei in den Feuilletons der Hamburger Presse durchaus für Aufsehen gesorgt hat.</p>
	<p>Doch jetzt ist das Märchen zu Ende: Die Hamburg Port Authority (HPA) will das vom Denkmalverein Hamburg als bedrohtes Denkmal geführte Gebäude noch im November abreißen.</p>
	<p></strong><br />
Angeblich ist das Gebäude einsturzgefährdet, und bedroht die unmittelbar am Haus entlangfahrende S-Bahn.</p>
	<p>Doch dieses Argument ist vorgeschoben. Denn wie ist es sonst zu erklären, das die HPA noch im Sommer Konzerte, Aufführungen und Ausstellungen in dem Gebäude erlaubt hat? Hat tatsächlich die Gefahr bestanden, dass der Ballsaal über den Besuchern zusammenbricht? In diesem Fall hätte die HPA doch mit dem Leben der Veranstalter und Besucher gespielt!</p>
	<p>Hat sie aber nicht, denn Bedingung für die Erlaubnis zur Nutzung des Hauses hing unter Anderem von dem Ergebnis eines Gutachtens über die Standfestigkeit des Gebäudes ab. Dieses wurde von der IBA GmbH in Auftrag gegeben, und hatte ein eindeutiges Ergebnis: Die unmittelbare Standsicherheit des Alten Ballsaals ist gegeben.<br />
<a id="more-597"></a><br />
Es hat Interesse gegeben, den Ballsaal über die Zeit des Sommers hinaus zu nutzen, und hier weiter Kulturveranstaltungen stattfinden zu lassen. Das Veddeler Studentencafe Unmut und der Verein KuBaSta hatten sich zusammengetan, um mit der HPA zu verhandeln.</p>
	<p>So gibt es die Möglichkeit das historische Denkmal zu erhalten, und noch eine Weile abzuwarten bis über die Zukunft des Veddeler Nordens entschieden ist. Der Ballsaal könnte als letztes Zeugniss eines vergangenen Quartiers ein wichtiger Baustein für die Wiederbelebung sein.</p>
	<p>Doch die Ablehnung der HPA war schroff: Kein Interesse. Es wird abgerissen. Solange die HPA in diesem Gebiet noch etwas zu sagen hat, wird radikal aufgeräumt. So schnell wie möglich und ohne Rücksicht.</p>
	<p><a href='http://www.veddel.net/wordpress/2008/10/27/verbrannte-erde-hamburg-port-authority-will-den-alten-ballsaal-auf-der-veddel-sofort-abreissen/'>www.veddel.net</a>
</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Sonnabend großes Stadtteilfest Veddel im BallinPark</title>
		<link>http://www.elbinsel.net/news/2008/08/29/sonnabend-groses-stadtteilfest-veddel-im-ballinpark/</link>
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		<pubDate>Thu, 28 Aug 2008 23:39:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Lübke</dc:creator>
		
	<category>Vermischtes</category>
	<category>Quartiere</category>
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		<description><![CDATA[<br />
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p> <strong>Diesen Sonnabend findet von 12 bis 17 Uhr vor der BallinStadt das diesjährige Stadtteilfest Veddel statt. An  verschiedenen Ständen wird den Besuchern Spaß, Action, Musikalisches und Kulinarisches sowie Informationen rund um die Veddel und die BallinStadt geboten. </strong></p>
	<p>Organisiert wird das Fest von verschiedenen Akteuren der Veddel und Wilhelmsburg.</p>
	<p>Kinder können beim Luftballonwettbewerb teilnehmen und Freikarten für die BallinStadt gewinnen oder auf der Hüpfburg toben. Ab 14 Uhr kann dann auf einem extra aufgebauten Street Soccer Feld gekickt werden. </p>
	<p>Der Besuch des Festes ist kostenlos!</p>
]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Elbinsel-Kalender 2009 erschienen</title>
		<link>http://www.elbinsel.net/news/2008/08/21/elbinsel-kalender-2009-erschienen/</link>
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		<pubDate>Thu, 21 Aug 2008 08:58:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ingrun Wenge</dc:creator>
		
	<category>Publikationen</category>
	<category>Kultur</category>
	<category>Quartiere</category>
		<guid>http://www.elbinsel.net/news/2008/08/21/elbinsel-kalender-2009-erschienen/</guid>
		<description><![CDATA[<br />
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p> <img src='http://www.elbinsel.net/news/bilder/msbleichen.jpg' alt='' /></p>
	<p>Wer mit dem Kalenderkauf nicht bis Weihnachten warten will, für den gibt es seit der vergangenen Woche den <strong>Elbinsel-Kalender 2009</strong> von Thomas Schnitzbauer. Auch in diesem Jahr präsentiert Schnitzbauer zwölf ausgewählte Motive von den Elbinseln Wilhelmsburg und Veddel im A4-Format. Ansehen und/oder kaufen kann man den Kalender zum Preis von 15,80 Euro in der Buchhandlung Lüdemann, Fährstraße 26.
</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Mit dem Kutter zum Kino</title>
		<link>http://www.elbinsel.net/news/2008/08/05/mit-dem-kutter-zum-kino/</link>
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		<pubDate>Tue, 05 Aug 2008 06:06:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sven Timmermann</dc:creator>
		
	<category>Vermischtes</category>
	<category>Kultur</category>
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		<description><![CDATA[<br />
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p> Kino am Kanal: An den drei Samstagen (16. + 23. + 30. August) wird es einen Fährshuttle ab Hafentor/ Landungsbrücken zum <strong>Open-Air-Kino am Ernst-August-Kanal</strong> geben.  Mit der Bergedorfer Schifffahrtslinie geht es bis zum Veranstaltungsort und zurück! Der Fahrpreis beträgt 15,- Euro einschließlich des Kinoeintritts. <a id="more-594"></a></p>
	<p>Kartenvorbestellungen unter Telefon 040 73 67 56 90. Ohne Fährshuttle: Eintritt: 5,- / 3,- Euro ermäßigt, Einlass ab 21:00 Uhr, Filmstart ab ca. 21:45 Uhr (plus/minus 10 Minuten, je nach Dunkelheit), Teilüberdachung für leichten Regen vorhanden (60 Plätze), Gastronomieangebote im Biergarten! Nähere Informationen gibt es auf <a href="http://www.insel-lichtspiele.de" title="http://www.insel-lichtspiele.de" target="_blank">www.insel-lichtspiele.de</a></p>
]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Freiluftkino in Wilhelmsburg</title>
		<link>http://www.elbinsel.net/news/2008/08/05/freiluftkino-in-wilhelmsburg/</link>
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		<pubDate>Tue, 05 Aug 2008 06:03:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sven Timmermann</dc:creator>
		
	<category>Vermischtes</category>
	<category>Kultur</category>
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		<description><![CDATA[<br />
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			<content:encoded><![CDATA[	<p> Auch in diesem Jahr laden die Insel-Lichtspiele e.V. Sie wieder herzlich zu einem (oder mehreren) Abstecher(n) zum Biergarten am Ernst-August-Kanal in Wilhelmsburg ein. Diesmal lockt eine filmische Reise zum Thema "SehnSucht". Eine Reise, die Sie und uns mal tragisch, mal komisch, mal melancholisch an verschiedenste Orte oder auch (nur) auf einen Weg mitnimmt, an respektive auf den sich der/die eine oder andere von Ihnen vielleicht sogar insgeheim auch schon einmal geträumt hat. <a id="more-593"></a></p>
	<p>Was dem Roadmovie-Publikum in den Lichtspielhäusern als Unort oder zerbrechlicher Fluchtpunkt erscheint, ist dem Wilhelmsburger Publikum Heimat. Orte wie der Hafen, die Fernstraßen, die die Insel durchschneiden, unwirtliche Motels und zerfallene Gewerbehöfe und Brachen, die diese Landschaft ausmachen. Sie transportieren die Sehnsüchte des Roadmovies: unterwegs sein, auf Reisen gehen, auf der Suche nach Sinn, Glück, Liebe, Abenteuern und nach Identität. Aber auch die Flucht vor Armut, Verfolgung, dem Alltag und der Leere – oder einfach dem eigenen Leben. Auch das Thema Migration spielt eine Rolle in dieser Reihe: die Sehnsucht nach einem schöneren/besseren Leben, das sich dann möglicherweise als Illusion erweist.</p>
	<p>Als Beispiele für das Thema Sehnsucht stehen aktuelle Filme wie “Nichts als Gespenster” oder “Hotel very Welcome”, die dieses Feld sehr gut aufzeigen: rastlose Menschen, immer unterwegs und nirgends richtig zu Hause, deren “Heimat” sich vielleicht erst nach langer Suche woanders entwickelt – oder, wie in einer Episode von “Nichts als Gespenster”, einfach nur entdeckt werden muss.</p>
	<p>All diese Filme beleuchten das Thema Sehnsucht auf unterschiedliche Weise, fast immer aber mit einem melancholischen Unterton, oder tragisch wie in Karausmäkis “Ariel”, komisch wie in Jim Jarmuschs “Mystery Train”. Einen Spielplan der Insel-Lichtspiele finden Sie unter <a href="http://www.insel-lichtspiele.de" title="http://www.insel-lichtspiele.de" target="_blank">www.insel-lichtspiele.de</a>
</p>
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		<title>Die Arbeitslosenstatistik für die Veddel ist falsch</title>
		<link>http://www.elbinsel.net/news/2008/07/29/die-arbeitslosenstatistik-fur-die-veddel-ist-falsch/</link>
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		<pubDate>Tue, 29 Jul 2008 09:10:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Lübke</dc:creator>
		
	<category>Wirtschaft</category>
	<category>Soziales</category>
	<category>Quartiere</category>
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		<description><![CDATA[<br />
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			<content:encoded><![CDATA[	<p> <strong>Das war doch eine erstaunliche Meldung: Die Zahl der Arbeitslosen auf der Veddel sei in den letzten zwei Jahren von 12,9 auf 5,8 Prozent gesunken, meldeten die Zeitungen.</p>
	<p> </strong>Dafür sei in Rothenburgsort die Arbeitslosenzahl von 12,8 auf 15,8 Prozent gestiegen. Jetzt kommt heraus: <strong>Die Zahlen sind falsch</strong> und beruhen auf einer Verwechslung der Einwohnerzahlen von Rothenburgsort und Veddel. Die richtigen Zahlen: Veddel-2,7% auf 10,2%, und Rothenburgsort -4,1% auf 8,4% Arbeitslosenanteil. <a id="more-592"></a></p>
	<p>Die Argentur für Arbeit rühmte sich, und sah in dem deutlichen Rückgang der Arbeitslosigkeit in den Stadtteilen eine Bestätigung ihrer Arbeitsmarktpolitik. "Wir haben unsere arbeitsmarktpolitischen Werkzeuge sehr zielgerichtet eingesetzt".</p>
	<p>Doch diesmal war nicht die Agentur für Arbeit, die in ihrer Geschichte als Arbeitsamt bereits für einen großen Statistik-Skandal gesorgt hatte, schuld an der Falschmeldung, sondern das Statistik-Amt Nord.</p>
	<p>Die Veddeler hatten schon drei Tage lang gerätselt, wieso sich die Zahlen so verbessert haben, denn schließlich konnten es nicht die Studenten sein, denn die waren schon mehr als zwei Jahre da.</p>
	<p>In Rothenburgsort ließ die statistische Verschlechterung der Bürgerschaftsabgeordneten <a href="http://www.carola-veit.com/" target="_blank">Carola Veit</a> aber keine Ruhe, und sie hakte nach. Das Ergebnis: Das Statistik-Amt Nord musste seine Zahlen in einer <a href="http://www.statistik-nord.de/fileadmin/download/presse/SI_S_VI_Korr_080728_F.pdf" target="_blank">Pressemitteilung</a> korrigieren.</p>
	<p>Das Abendblatt hatte am Sonnabend eine große Geschichte daraus gemacht, wobei ein bisschen Werbung für das <a href="http://www.scotlandjard.de/" target="_blank">Scotland Jard</a>  heraussprang.</p>
	<p>In den Zahlen sind übrigens nicht die Empfänger von SGB II enthalten. Deren Zahl sank in den letzten zwei Jahren auf der Veddel um 1,4% auf 9,1%. Damit waren im Dezember genau 700 Personen, oder 19,3%  der Veddeler zwischen 15 und 65 Jahren von Leistungen dar Arge abhängig.
</p>
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		<item>
		<title>Wieviele Events vertragen die Elbinseln?</title>
		<link>http://www.elbinsel.net/news/2008/06/25/wieviele-events-vertragen-die-elbinseln/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Jun 2008 08:21:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Lübke</dc:creator>
		
	<category>Politik</category>
	<category>Kultur</category>
	<category>IBA/IGS</category>
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		<description><![CDATA[<br />
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			<content:encoded><![CDATA[	<p> <img src='http://www.elbinsel.net/news/bilder/elbinselfestival_iba_elbinsel_net.jpg' alt='IBA-Elbinselfestival 2007, (c) Jost Vitt, IBA Hamburg GmbH' /><br />
IBA-Elbinselfestival 2007, (c) Jost Vitt, IBA Hamburg GmbH, Bild zur nicht kommerziellen Nutzung freigegeben.</p>
	<p><strong>Es gibt viel Lärm auf den Elbinseln, doch nun gibt es noch mehr Krach: Über das Für und Wider von Musikfestivals und den damit verbundenen Belastungen, wird derzeit viel diskutiert. Die Meinungen gehen, was kaum überraschen kann, meilenweit auseinander.</strong> <a id="more-591"></a></p>
	<p>Um gegen den Event-Lärm zu protestieren, hat sich jetzt sogar eine Bürgerinitiative gegründet. Doch selbst die will nicht die "Spaßbremse" sein, die jegliches Feiern verhindern will. Aber schonender für die Bewohner des Reiherstiegs soll es dann doch sein.</p>
	<p>Mit dem Elbinselfestival am Reiherstieg steht das nächste Event vor der Tür. Die Verwaltung des Bezirks, geübt durch Auseinandersetzungen mit Großveranstaltungen wie die "Harley-Days", die in der Bevölkerung der Innenstadt immer wieder zu Beschwerden führen, hat reagiert, und den Veranstaltern des Elbinsel-Festivals auferlegt, ein mehrere tausend Euro teures Lärmschutzgutachten vorzulegen.</p>
	<p>Für die Veranstalter aus der Honigfabrik, die mit einem geringen Eintrittsgeld arbeiten und dafür immerhin die derzeit vor allem bei jungen Mädchen sehr angesagte Punkrock-Band "Killerpilze" präsentieren können, wäre dieser Aufwand nicht zu bezahlen gewesen. Das Elbinsel-Festival stand vor dem aus.</p>
	<p>Deshalb hat die Bezirksversammlung in ihrer Sitzung am letzten Donnerstag mit den Stimmen aller Fraktionen beschlossen, auf diese verschärften Bedingungen zu verzichten. Gleichzeitig haben die Abgeordneten in der Bezirksversammlung klar gemacht, das die Lärmbelastung für die im Umfeld wohnenden Bürger vermindert werden muss. So soll die Bühne, anders als im Vorjahr, in Richtung des Hafens ausgerichtet werden, und Shuttle-Busse für das Publikum diesmal in ausreichender Zahl bereitgestellt werden.</p>
	<p>Gestern hat sich auch das Beteiligungsgremium der IBA/IGS mit dem Thema befasst. Zwei Referenten der Hamburg Port Authority (HPA) trugen vor, wie das Genehmigungsverfahren abläuft: Die HPA verpachtet das Gelände mit der Auflage, dass die notwendigen Genehmigungen eingeholt werden. Für den Aufbau der Bühne wird ein Baugenehmigungsverfahren durchgeführt. Wie im Hafen üblich, ist dafür wiederum die HPA zuständig. Der Bezirk ist für die Emissionsfragen, also auch für die Lärmentwicklung verantwortlich.</p>
	<p>Nach ausgiebiger Diskussion über das Für und Wider der Musik-Events lehnte das Gremium in einer Abstimmung ab, dazu eine Stellungnahme abzugeben. Dabei dürfte eine Rolle gespielt haben, dass von Bezirklicher Seite zugesagt worden ist, eine Arbeitsgruppe zum Thema einzurichten.</p>
	<p>Der neue Regionalausschuss Wilhelmsburg-Veddel hat auf die Initiative der SPD und der GAL hin beschlossen, das seine nächste Sitzung als öffentliche Anhörung zu dem Thema durchgeführt wird. Dafür ist im Augenblick Dienstag, der 9. September 2008 vorgesehen.</p>
	<p>Es wird jetzt darauf ankommen, das richtige Maß zwischen Veranstaltungen und Belastungen zu finden, und dabei einen möglichst weitreichenden Konsens herzustellen.
</p>
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